2.000 Euro Netto pro Monat durch ETF-Sparplan

Erfahre in diesem Beitrag, wie Du monatlich 2.000 Euro passiv durch einen einfachen ETF-Sparplan verdienst.
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Das durchschnittliche Nettoeinkommen aller Arbeitnehmer in Deutschland betrug im Jahr 2019 monatlich 2.079 Euro. 

Ja, der (die) eine Leser(in) verdient mehr oder deutlich mehr und der (die) andere Leser(in) weniger oder viel weniger… daher verständigen wir uns auf den Durchschnitt und sagen zu Vereinfachungszwecken einfach mal 2.000 Euro. Eine runde Sache.

Erklärtes Ziel: 2.000 Euro Netto pro Monat durch ETFs

Wenn Du diesen Beitrag liest, scheinst Du Interesse an Finanzen zu haben und bist daher wahrscheinlich im Kopfrechnen auch noch besser als ich. Grob überschlagen: ich brauch wohl irgendwas um die 400.000 Euro in meinem Depot. Puh… soviel hat nicht Jeder rumliegen doch lass uns trotzdem gern zusammen ein wenig genauer hinschauen und einen konkreten Plan aufstellen. 

Wo willst Du hin?

Der „einfachste“ Weg, um durch das Leben zu gehen, ist es immer „dagegen“ zu sein. Gegen was? Alles.

Gegen den Arbeitgeber, gegen die Gesellschaft, gegen das Wetter. Einfach dagegen, damit man was zu sagen hat, weil man es ja eh besser weiß.

Hier gibt es nur einen Haken: Fragt man dann mal genauer nach, wie denn etwas sein sollte, dann herrscht meist gähnende Leere. Konstruktive Ideen? Fehlanzeige. Stattdessen strotzt ein Vakuum mit genügend Platz für Nichts. Man ist ja eh dagegen…

Wieso erzähle ich Dir das?

Du musst zwingend wissen, wo Du hin willst!

Als ich noch ein kleiner Junge war, wollte ich ein richtiges Profi-Skateboard haben und Tricks machen wie in Tony Hawks Pro Skater auf meinem PC. Ich sah mich schon gedanklich einen 360° Flip machen. Doch ich hatte noch kein Skateboard!

Trotzdem war das Ziel gesteckt und so begann ich mit einem alten, lilafarbenen Damenfahrrad Zeitungen auszutragen. Nicht nur das Körbchen war hoffnungslos überladen, sondern auch der Gepäckträger, der erste Rucksack und der zweite vor der Brust. 

Lange Rede, kurzer Sinn: nach 6 Monaten hatte ich mein Skateboard und der 360° Flip funktioniert auch heute noch! Beweis anbei im Video:

Super Stefan! Und was hat das bitte mit ETFs zu tun?

In dieser kleinen Anekdote soll Dir mein damaliger Wunsch nach dem Skateboard zeigen, dass die Dinge in Dein Leben treten, die Du visualisierst.

Um nun die Brücke zur Geldanlage zu bauen: Wenn Du das Ziel hast, nicht arm zu sterben und jeden Monat gut leben möchtest, dann wird genau das passieren.

Wenn Du das Ziel hast, finanziell auf ein überdurchschnittliches Level zu kommen, dann wird genau das passieren.

Und wenn Du das Ziel hast, finanziell frei zu werden, sodass Deine Ersparnisse für Dich arbeiten und alle Deine Ausgaben nicht nur decken sondern auch übersteigen, dann wird genau das passieren.

Nur die Visualisierung allein wird jedoch in den meisten Fällen nicht zum gewünschten Ergebnis führen. Es bedarf einer detaillierten Planung samt konsequenter Umsetzung. 

Starterplan ohne das Einbringen von Ersparnissen

Gehen wir mal pessimistisch an die ganze Angelegenheit: Ersparnisse aus der Vergangenheit sind NICHT vorhanden und/ oder werden NICHT eingebracht. Wenn hingegen jedoch Ersparnisse eingebracht werden sollten, verschiebt sich natürlich die gesamte Planung hin zum Positiven – kürzere Ansparphase und der Zinseszinseffekt wird schneller ersichtlich sein.

Investitionsziel: 

400.000 Euro – denn 400.000 Euro * 8,00% Zins gleich 32.000 Euro pro Jahr abzüglich rund 25% Kapitalertragsteuer macht 24.000 Euro – also die gewünschten 2.000 Euro Netto pro Monat.

Rendite pro Jahr:

Bei einem langfristigen ETF-Sparplan, der über die 10-Jahres-Marke hinaus geht, gehe ich einfach mal von 8,00% aus. Gehe Du gern noch pessimistischer an die Berechnung doch ich persönlich würde keinen Wert darunter nehmen, wenn eben auch eine globale Wirtschaftskrise ausgesessen werden kann. 

Anlagehorizont:

30 Jahre – wählst Du weniger Jahre erhöht sich natürlich die monatliche Sparrate und erhöhst Du den Zeitraum, wird die Sparrate kleiner. 

Kostenstruktur ETF:

Für die Darstellung der (sehr geringen) Kosten eines ETF habe ich mich an einem Produkt orientiert, das den MSCI ACWI abbildet. Gesamtkostenquote pro Jahr: 0,20%, Ordergebühr pro Order bei eventuellen Einmalkäufen oder Verkäufen: 5,90 Euro und ATC (Ausgabeaufschlag) pro Order für die reguläre Sparrate: 0,50%. Diese Zahlen kann man auch in Worte übersetzen: Der Gewinn bleibt nahezu vollständig bei Dir und geht nicht an Banken oder Produktvermittler!

Monatliche Sparrate für Investitionsziel:

Laut dem ETF-EXCEL-RECHNER aus der Geldanlage mit ETFs Anleitung 279,11 Euro. Ich wage hier und jetzt zu behaupten: das ist (nahezu) für jeden möglich. Ja, es sind 280 Euro doch durch kleine Umstellungen im eigenen Konsumverhalten machbar. 

Das Ergebnis...

… sind 400.000 Euro nach 30 Jahren. Mit nur 280 Euro pro Monat. 100.000 Euro hast Du selbst eingezahlt und die Wertsteigerung (durch die Unternehmen innerhalb des ETF) beträgt 300.000 Euro.

Dann ist nach obiger Rechnung der Punkt gekommen, um sich beispielsweise jährlich 32.000 Euro vor Steuern aus dem Sparplan entweder durch einmalige Verkäufe oder durch einen standardisierten Entnahmeplan „herauszuziehen“. Leben vom Ersparten – hier hast Du die Anleitung dazu. Finanzielle Freiheit bedeutet natürlich für jeden etwas anderes – weswegen ich mich hier bewusst am Durchschnitt orientiert habe. 

Was würdest Du also machen mit monatlich 2.000 Euro ohne dafür arbeiten zu gehen? Ich denke, ich würde weiterhin das machen, was mir Spaß macht und anderen damit helfen. Viel wichtiger für mich wäre das Gefühl tief in mir drin, dass nun mein Geld für mich arbeitet und nicht umgekehrt. Das Schöne ist, dass Du dieses Gefühl schon ab dem Tag hast, wo Du im Online-Broker Deinen ETF-Sparplan startest. 

Wie Du Dir Deine Zukunft vorstellst, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es in Bezug auf die Geldanlage aus meiner Sicht keine Alternative zu breitgestreuten, weltweiten ETFs gibt. Der Start zu Veränderung der eigenen Finanzen liegt bei Dir, ich wünsche Dir von Herzen viel Erfolg!

Stefan Wirth

Stefan Wirth

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Über Stefan Wirth

Schön, dass Du hier bist! Meine Name ist Stefan und ich bin auf einer Mission: ich möchte Dir die Kontrolle über Deine Finanzen wieder in Deine eigenen Hände übergeben – ohne wenn und aber. Du kannst das am besten! Über 10 Jahre lang habe ich wertvolle Erfahrungen an der Börse und in Finanzinstituten gesammelt. Funktionierende Strategien möchte ich jetzt gern an Dich weitergeben. Viel Spaß damit!

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