Jetzt schlachte ich die CASH – KUH!

Deine Ziele, Dein WARUM und damit Dein Investmentfokus bestimmen Dein Handeln.


Ich möchte in meinem heutigen Beitrag mal mit einem Thema klar Schiff machen, zu welchem mich meine Interessenten regelmäßig interviewen. 

Es geht konkret um Rechenfälle, bei welchem ein Eigenbeitrag, eine Zuzahlung, das zwischenzeitliche Ergebnis ist, womit sich „die Immobilie nicht rechnen würde“, weil sie keinen positiven Cashflow erwirtschaftet. 

Die Einnahmen decken in diesen Fällen noch nicht die Ausgaben.

In Communities, Immobilienseminaren und diversen Publikationen tönt es oft, dass man jedoch nur Immobilien kaufen sollte, die einen positiven Cashflow erzeugen, um davon Leben zu können. 

Das bedeutet, die Einnahmen Deiner Eigentumswohnung(en) müssen die Ausgaben  deutlich übersteigen.

Von vorn.

Vielleicht willst durch Immobilieninvestments Deinem Traumleben näherkommen und irgendwann davon leben. Perfekter Plan.

Abgesehen davon, dass man weder Ziele von angehenden Investoren noch alle Investitionsmöglichkeiten in einen Topf werfen kann, schauen wir bezüglich des CASH – KUH Argumentes mal genauer hin.

In meinen Mentorings errechnen die Teilnehmer nach meiner funktionierenden Anleitung ihren Betrag, mit welchem sie ihr Traumleben finanzieren können.

Ja, hier schreiben Erwachsene Wunschzettel und folgen einem Plan, dessen Bestandteile u. a. Deklarationen, Visionboards, Erfolgsjournale und ein Sterbebett – Test sind.

CASH – KUH bedeutet ja, dass die Einnahmen deutlich höher als die Ausgaben sein müssen, damit das Investment als Investment nach Cash – Kuh bezeichnet werden darf.

Definier als erstes bitte selbst, was „deutlich höher“ bedeuten soll. 

Ich sag mal die Cash – Kuh soll 200 EUR pro Monat für Dich bringen.

Also die monatlichen Einnahmen sollen 200 EUR höher als die monatlichen Ausgaben sein.

Wir statuieren das Exempel mal an einer ETW, welche in einer Metropole liegt und alle Voraussetzung erfüllen sollte, Dich perspektivisch glücklich zu machen.

Die Mieten sind realistisch angesetzt.  

Mehreinnahmen erziele ich also aktuell nicht mehr.

Demnach müsste ich die Ausgaben reduziert bekommen. 

2.400 EURO weniger Ausgaben pro Jahr.

Woran könnten wir schrauben?

Wenn es Dir gelänge, anstelle 2% zu 1% Zins zu finanzieren, würdest Du bei einem Investitionsbeispiel von 160.000 EUR pro Jahr 1.600 EUR sparen, ergo 133 EURO pro Monat CASH – KUH – Einkommen haben. 

Stimmt noch nicht ganz, weil mit der verminderten Zinslast auch Dein Steuervorteil etwas ins Gegenteil umschwingt. 

Sagen wir, es bleiben ca. 100 EUR übrig. 

Da sind wir jedoch noch nicht bei 200 EURO / Monat.

Zinsen noch weiter runter. Unwahrscheinlich.

Kaufpreis soweit runter, dass wir unserem Ziel näherkommen?

Wir sind nicht auf einem Dorf ohne Perspektive, sondern in einer Metropole.

Ich favorisiere stets Metropolen, da Dein Investment nicht nur jetzt sondern perspektivisch auch noch in 10 Jahren funktionieren soll.

Und wenn nicht mehr für Dich, dann doch wohl für Deinen Käufer.

Kaufpreis runter also auch unwahrscheinlich.

Und Nebenkosten und Hausgeld ist auch keine Senkoption.

Ja, es ist der High – End – Zustand, wenn Du eine Immobilie in einer Metropolregion finden würdest, die generell monatliche Überschüsse, meinetwegen über 200 EUR monatlich, abwirft.

Und wenn mit dem monatlichen „Herausnehmen“ von Geld der Abzahlungszyklus der Immobilienfinanzierung nicht ins „Stottern“ kommt, freue ich mich mit Dir darüber.

Nur musst Du als Anfänger und in Metropolen solche Immobilien auch erstmal finden. 

„Ja da gibt’s doch aber Seminare, auf denen ich lerne, wie ich 30 – 40% unter Marktwert einkaufe?!“

Ich liebe konkrete Aussagen.

Lass Dir dazu also Zahlen nennen. Lass Dir deren „Kontoauszüge“, zumindest konkrete Beispiele in wirklich nachhaltig und dauerhaft funktionierenden Regionen zeigen.

Dann relativiert sich oft einiges.

Ich will solche Offerten nicht in Abrede stellen. 

Doch selbst wenn die 200 EURO / Monat Einnahmeüberschuss herauskommen würden, wie viele Eigentumswohnungen bräuchtest Du denn dann für Deine monatliche Wunschzielsumme?

Gibt das Deine Bonität her, so viele Wohnungen zu kaufen?

Meistens kannst Du gar nicht so viele nachhaltig funktionierende, langfristig Freude spendenden Wohnungen sammeln, wie Du bräuchtest, um Deine Wunschzahl zu erreichen.

Worauf will ich hinaus?

Alles beginnt bei Deinem Mindset, bei Deinen Zielen, Deinem Warum. 

Lass Dich nicht durch die Anschauungen anderer und derer CASH – KÜHE beirren, wenn sie nicht Deiner Ausrichtung entsprechen.

Selbst mit einem anfänglichem monatlichen Eigenbeitrag, welcher in den meisten Fällen dem Sparbetrag entspricht, welchen Kleinsparer zu Finanzinstituten schaffen und dafür 1% bekommen, bewegen wir damit immer noch Immobilieninvestitionen in Höhe von 100.000 EUR, 150.000 EUR oder 200.000 EUR. 

Und zwar mit billigem fremdem Geld für eigene Investments und … für hohe Verkaufserträge. Und hierauf kann doch auch Dein Fokus liegen.

Nochmal; ich habe doch nichts gegen CASH – KUH – Volltreffer, die alle Vorteile vereinen. Im Gegenteil. 

Nur gegen dieses abstrakte Abtun von Investitionen, die nicht in die CASH – KUH – Schablone passen, habe ich etwas. 

Denn wenn Dein Fokus auf kurzfristigen Handelserlösen gerichtet ist, von denen Du übrigens wirklich leben kannst, dann spielt das CASH – KUH Argument eine ganz andere Rolle.

Soll ein Immobilienhändler, der sich auf das Verkaufen und Weiterhandeln versteht, in einer infrastrukturell aussterbenden Region investieren, nur um CASH – KUHler zu werden?

Ich denke nicht.

Ich weiß, ich trenne damit die Lager. 

Doch meine Frage lautet: Welcher Art Investor willst Du sein?

Liebe Grüße

Mike

Mike Gerbig

Mike Gerbig

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Über Mike Gerbig

Mike ist seit über 20 Jahren Immobilieninvestor / Coach und hat bereits über 600 Angestellte zu erfolgreichen Immobilieninvestoren mit deutlichen Einkommenssteigerungen gemacht. Er zählt unter anderem André Holfert (einem der Marktbereiter der Dresdner Immobilienszene), Paul Misar (Österreichs Nr. 1 Lifedesigner), Marcus de Maria (Englands Nr. 1 Aktien-Coach) und Dieter Lange (Führungskräfte-Coach Nr. 1 in Deutschland) zu seinen persönlichen Mentoren und Geschäftspartnern.Er verfügt üb er ein ausgezeichnetes Netzwerk an Profis in jedem Bereich von Ergebnis orientierten Wohlstandsstrategien. Mike ist ein echter Pro darin, die Dinge einfach zu erklären.

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