Zu 100.000 Euro mit nur 1,53 Euro am Tag

Erfahre in diesem Beitrag, wie Du mit nur 1,53 Euro pro Tag zu 100.000 Euro kommst und wie Du es direkt umsetzen kannst.
Zu 100.000 Euro mit nur 1,53 Euro am Tag

Mit 1,53 Euro pro Tag zu 100.000 Euro. 

Zugegeben: bei dieser Berechnung habe ich selbst gestaunt, was der Zinseszins in Kombination mit ein wenig Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen möglich macht.

Doch die wichtigste Frage zuerst:

Wo bekomme ich täglich 1,53 Euro her?! 🧐

Natürlich kommt direkt am Anfang das altbekannte Starbucks-Beispiel. Als ich eben drüben war, habe ich feststellen müssen, dass es kein Getränk für um die 1,50 Euro gibt, das als Beispiel perfekt wäre. Vielleicht warmes Wasser doch ich habe nicht gefragt. Mein Lieblingsgetränk, der kleine Vanilla Latte, liegt doch tatsächlich bei 4,39 Euro. Ja, der ist lecker… doch 4,39 Euro… das ist das Ergebnis von psychologischen Handelsmarketing in Perfektion… doch auch eine ganz andere Geschichte.

Wichtig ist, dass der Verzicht auf dieses durchaus köstliche Getränk bereits fast 3 Tagesraten auf Deinem Weg zu 100.000 Euro sein könnte oder eben auch nur ein sehr kurzweiliges Vergnügen mit einem süßen Schuss Vanille. Schwierige Entscheidung, ich weiß. 

Daher lass uns gern schauen, wo man noch den Hebel ansetzen könnte, um täglich 1,53 Euro zu sparen:

  • Ignoriere das Mindesthaltbarkeitsdatum und mach mal was Riskantes! Auch wenn es schon einen oder zwei Tage drüber ist: einfach essen!
  • Trinke Leitungswasser anstatt von Softdrinks oder Getränken in Flaschen und Dosen. Kostet fast nix, Getränke schleppen fällt aus und ist auch noch gesund.
  • Meide Süßigkeiten und ungesunde Lebensmittel, ab hier spare ich mir die Erklärungen. Das mit den negativen Auswirkungen von ungesättigten Fettsäuren und Industriezucker ist mittlerweile schließlich auch bis zu mir durchgedrungen.
  • Kaufe gefrorenes Obst, das ist günstiger als frisches und hat auch noch außerordentlich viele Vitamine und Nährstoffe durch Schockfrostung oder wie das heißt.
  • Verkaufe Sachen, die Du eh nicht mehr verwendest.
  • Abonnements für Dienste kündigen, die sich jedes Jahr immer wieder auf die Kontoauszüge mogeln, weil man einfach andere Sachen auf dem Schirm hat und die Kündigungsfrist verschlafen hat.
  • Kein Rauchen und kein Alkohol. Das Leben macht auch so Spaß! Das meine ich todernst.

Du stellst sicherlich fest: Ja, ich könnte, wenn ich denn wollen würde, durchaus jeden Tag 1,53 Euro einsparen. Easy.

Nur wofür? Warum der ganze Sparstress? Darf ich keinen Spaß mehr haben?

Du darfst und sollst Spaß haben am Leben. Wir alle sollten das. Da gehören auch mal nicht rationale Entscheidung im Kurzschlussmodus dazu und das ist auch gut so. Doch möchte ich Dir gern vermitteln, dass ein ETF-Sparplan nicht langweilig ist, sondern mega cool und ein (sehr gutes und verlässliches) Vehikel in Richtung Freiheit.

Zurück zum Versprechen aus der Überschrift: mit dem Reiter „Berechne anhand von Deinem Investitionsziel Deine Sparrate“ im ETF-EXCEL-TOOL aus der Geldanlange mit ETFs Anleitung legst Du ein Investitionsziel und einen, wenn vorhanden, einmaligen Anlagebetrag fest, um die Höhe Deiner Sparrate zu berechnen.  

Das ist jetzt nur ein kleiner Auszug aus dem Komplettsystem doch folgende Daten legen wir fest:

– Investitionsziel: 100.000 Euro

– Rendite pro Jahr weltweiter Aktienmarkt breit gestreut: 8,00%

– Anlagehorizont: 35 Jahre – also Start im Alter von 30 Jahren bis zum Renteneintritt

– TER für das gewählte ETF: 0,20%

– Einmalanlage zu Beginn: 0 Euro

– ATC pro Sparplanausführung: 0,50%

Das sieht im Tool dann so aus:

Zu-100.000-Euro-mit-nur-1,53-pro-Tag-Grafik-1

Berechnet wird die Höhe der monatlichen Sparplanrate. 

Wenn man also unter der Annahme der oben genannten – durchaus sehr realistischen – Bedingungen die monatliche Sparrate für das Investitionsziel von 100.000 Euro (inklusive aller Kosten!) berechnet, landet man bei 45,75 pro Monat oder eben bei den besagten 1,53 pro Tag. Sparpläne werden grundsätzlich monatlich ausgeführt doch natürlich kann man dafür täglich Etwas tun oder eben auf Etwas verzichten, was höheren Zielen Platz schaffen muss.

Am Ende hat man selbst 19.216,58 Euro eingezahlt und die börsennotierten Unternehmen innerhalb des breit gestreuten Index haben eine Rendite von 80.783,42 erwirtschaftet.

Das 4-fache des gesamt eingezahlten Geldes!!! Da muss ich einfach mal 3 Ausrufezeichen setzen. Bitte denke kurz darüber nach, was das für Dich bedeuten könnte.

Was passiert, wenn die Sparrate nicht „nur“ 50 Euro pro Monat beträgt?

Ich mache es kurz:

200 Euro = 437.424.80 Euro oder

500 Euro = 1.093.696,51 Euro.

Das ist finanzielle Freiheit nach Plan und zum selber umsetzen.

In der klassischen Finanzbranche hingegen werden auch 2020 noch Stories von Fondsmanagern mit goldenem Händchen und Glaskugel aufgetischt. Diese Märchen kannst Du dann getrost denen überlassen, die gern ihre Gewinne an andere abgeben… aus welchen Gründen auch immer – ich werde es wohl nie verstehen, obwohl die Do It Yourself Lösung doch so einfach ist.

Alle diese Mantelprodukte a la Lebensversicherung, Bausparen oder auch aktive Fonds mit undurchsichtigen Handelsstrategien und überteuerten Gebühren haben nur das Ziel, einfache Zusammenhänge für Dich vermeintlich komplex und unverständlich darzustellen, sodass Du denkst, das haben sich ganz schlaue Menschen für meinen Vorteil ausgedacht. Das Ende vom Lied ist dann meistens ein ernüchternder Satz mit x.

Die Do It Yourself Checkpunkte

1. Grundlagen der Börse verinnerlichen

2. Exchange Traded Funds verstehen

3. Mindset als Fundament

4. Individuelle Ausgangslage analysieren

5. Strategie in 3 Schritten planen

6. ETF-EXCEL-TOOL dafür nutzen

8. Umsetzung und Fertig

Noch mehr auf den Punkt und in Malen-nach-Zahlen Plänen kann man in meinen Augen die ETF-Strategie nicht offenlegen. Genau diese 8 Punkte gilt es in genau dieser Reihenfolge durchzuführen, wenn Du oben genannte Ergebnisse nicht nur lesen, sondern in Zukunft in Deinem Depot sehen möchtest, um auch später so zu leben, wie Du willst! 

Wenn Du jetzt direkt in die Umsetzung gehen möchtest, dann sicher Dir jetzt den Zugang zur Geldanlage mit ETFs Anleitung (hier klicken!). Schau einfach mal rein.

Wenn Du oben gesehen und verstanden hast, was Deine eigene ETF Strategie für Dich erwirtschaftet, dann sehen wir uns auf der anderen Seite wieder. 

Und falls Du noch am überlegen bist, ob eine ETF-Strategie das Richtige für Dich ist, dann informiere Dich gern vorab gratis in meinem Online-Training (Webinar). Danke auch an der Stelle für die ganzen positiven Rückmeldungen, die ich dazu bekommen habe. 

Wenn Du Lust drauf hast, sechs bis acht Stunden die Woche an Investitionen zu arbeiten, mach das. Falls das nicht so ist, investiere in Indexfonds.

Warren Buffett
Stefan Wirth

Stefan Wirth

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. In Vest

    alles richtig, aber warum fehlt immer der Hinweis auf die Steuern, die nochmal ganz schön an der Rendite knabbern?
    eine Aussage dazu, wieviel im Normalfall an den Staat geht – bzw. unter welchen Voraussetzungen nicht – gehört in jeden vernünftigen Artikel vom Zinseszins!

    1. Stefan Wirth

      Hallo In Vest,

      vielen Dank für Deinen Kommentar!
      Erstmal freut es mich sehr, wenn Dir der Beitrag gefallen hat.

      Ich denke, das Steuerthema bietet genügend Raum für einen separaten Artikel – ist auf der To Do Liste vermerkt.

      Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es gut ist, viele Steuern zu zahlen, weil dann gab es auch Kursgewinne und Dividenden.

      Wenn Steuern abgeführt werden (müssen), kann man das nur in einem sehr beschränkten Rahmen lenken, wenn überhaupt.

      Wichtiger ist es in meinen Augen, den Startschuss zu setzen und anzufangen – ansonsten hätte man das wesentlich größere Problem, gar keine Steuern auf Kapitalerträge zu zahlen. Ergo gab es auch nichts zum knabbern.

      Beste Grüße

      Stefan

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Über Stefan Wirth

Schön, dass Du hier bist! Meine Name ist Stefan und ich bin auf einer Mission: ich möchte Dir die Kontrolle über Deine Finanzen wieder in Deine eigenen Hände übergeben – ohne wenn und aber. Du kannst das am besten! Über 10 Jahre lang habe ich wertvolle Erfahrungen an der Börse und in Finanzinstituten gesammelt. Funktionierende Strategien möchte ich jetzt gern an Dich weitergeben. Viel Spaß damit!

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